Letzter Tag im Zoo

Tag 15


21.09.2018

Hello Hello ihr Lieben,
nach drei aufregenden Tagen, gibt es nun wieder Post von uns:)

Am Samstag ging es um 7.30 Uhr los für mich zum Füttern der Tiere und Philip machte sich erneut mit Gil an die Arbeit. Während ich mit Alice zusammen die Tiere fütterte und wir uns dabei größtenteils aufteilten, versorgte Philip die Enten mit allem Notwendigen und reinigte das Gehege. Er fütterte anschließend die Hühner und Emus und sammelte wieder Palmenblätter im Park ein. Mir schaute derweil bei der Arbeit der eine oder andere neugierige Flattermann über die Schulter, während ich den Käfig und den Wassernapf reinigte.

Nach der Fütterung und allem was noch so dazu gehört, machten Alice und ich uns daran, das dritte Zimmer in unserer Unterkunft zu reinigen, damit es für den nächsten freiwilligen Mitarbeiter bezugsbereit war. Für Philip ging es währenddessen zum Schrott verladen. Er machte sich mit Gil daran, den Schrottplatz hinter dem Zoo aufzuräumen.

Für uns Mädels hieß es nach der Zimmerreinigung: 'Laub harken und verbrennen'. Das scheint hier Gang und Gäbe zu sein, alles an Gartenabfällen zu verbrennen, auch wenn dabei der ein oder andere benachbarte Busch abbrennt.😞 Philip trafen wir zwischenzeitlich am Rechner des Zoos an, als er versuchte, diesen auf Wunsch zu optimieren und ein Video von dem Zoo auf die Website hochzuladen.

Gegen 12.30 Uhr hatten wir dann Feierabend und um 16.30 Uhr ging es für mich noch kurz zur Abendfütterung der nachtaktiven Tiere.

Tag 16


22.09.2018

'Morning has broken....'
Morning morning zusammen:)

Der Sonntag war, wie ihr später noch lesen werdet für mich ein Tag voller Überraschungen.

Wir gingen wieder um 7.30 frisch an unser Tagewerk, doch diesmal bei verregnetem Wetter. Alice und ich konnten uns inzwischen sehr gut bei der Arbeit aufteilen und so ging es zügig voran und wir schafften einiges 😊. Trotz unserem vielen Gequatsche zwischendurch😁. So waren wir dann auch früher als die Jungs bereit zur Frühstückspause um Punkt 9.30 Uhr. Geschlagene 50 Minuten später kamen diese dann auch endlich. Nach der Pause machten Alice und ich uns daran, erneut Laub zusammen zu harken und zu verbrennen, was bei dem Regenwetter leichter gesagt, als getan war.

Als wir dann Feierabend hatten, kam ich in unsere Unterkunft und war ziemlich überrascht zu sehen, dass Philip am Packen unserer Sachen war. Er erzählte mir, dass er mit der Arbeit und dem Gil nicht gut klar käme. Wir diskutierten sicherlich zwei Stunden über das Für und Wieder des Zoos und der Arbeit und entschieden dann, dass er mit dem Gil sprechen sollte, um alles Weitere zu klären. Bei solchen Freiwilligen Arbeitsstellen hat man einfach entweder Glück oder nicht. Ich mochte unsere Gastgeber sehr gerne und die Arbeit, Philip eben nicht. Also sprach er nochmal mit Gil, holte sich seine Standpauke ab und wir verließen den Zoo mit gemischten Gefühlen. Wir hatten vorher in den Kommentaren zu dem Zoo gelesen, dass nicht jeder mit dem Gil zurechtkommt, aber man muss sich dann doch sein eigenes Bild machen. Da ich selber vor Jahren schon mal schlechte Erfahrungen mit Freiwilligenarbeit gemacht habe und nur als billige Arbeitskraft benutzt wurde, fand ich Philips Entscheidung auch nachvollziehbar. Und wer weiß, wie es gewesen wäre, wenn ich mit dem Gil hätte zusammen arbeiten müssen. Ich habe nur mit Alice und Donna zusammengearbeitet und die waren beide super lieb, da hatte ich Glück.

Aber so ist es eben, man lernt auch aus solchen Erfahrungen. Ich fand die Zeit dort sehr schön und konnte einiges für mich mitnehmen. Mir hat es vor allem viel Spaß gemacht, den halben Tag nur Englisch zu sprechen.

Wir fuhren dann zum nächsten kostenlosen Campingplatz, von denen es hier einige gibt und verbrachten die erste Nacht in unserem Auto. Tatsächlich ist die Matratze sehr bequem und man kann gut schlafen.

Tag 17


23.09.2018

Morgäääähn :)

Für den heutigen Tag, war die Arbeitssuche angesetzt und so machten wir uns recht bald auf den Weg. In dem ersten Café, in dem wir anfragten, wurde uns die Arbeitsagentur empfohlen, bei der wir uns später dann noch für Aushilfsjobs eintragen ließen. Wir klapperten einige Höfe in der Gegend ab, wo jedoch nicht immer jemand zuhause war oder zwischendurch war die Straße überflutet. Auf einem Hof, der Mangowein produzierte und eine große Plantage besaß, fragten wir auch an und er trug uns in sein Buch ein und wollte sich die Tage melden,ob er jemanden brauche.

Leider geht hier die Erntesaison erst Anfang November/Dezember los und so sind wir gerade noch etwas sehr früh dran. Da wir aber unter dem Standpunkt geplant haben, am Great Barrier Reef, die Quallensaison zu verpassen, die Anfang November beginnt, bleiben wir auch erst einmal trotzdem hier oben und lassen uns für die Erntejobs vormerken. Wir gucken uns die nächsten Tage und Wochen nach Alternativjobs um und nehmen erst einmal den Daintree Regenwald hier oben und das Great Barrier Reef mit. Wir melden uns noch bei Arbeitsvermittlungsagenturen an und bei den besseren Jobseiten und dann heißt es, warten und vor allem immer wieder anfragen, nachfragen und weiter fragen, fragen, fragen.
Wir halten euch auf dem Laufenden.😉

Später am Nachmittag ging es für uns dann, nach dem Übersetzen unserer Lebensläufe, zu den Emerald Creek Wasserfällen. Nachdem Philip eigentlich das Wasser zu kalt fand, rutschte er trotzdem aus Versehen hinein und fand es dann doch gar nicht mehr so kalt😁. Es war eine schöne Stelle zum Plantschen (Krokodilfrei übrigens😊) und Entspannen. Übernachtet haben wir dann nochmal auf demselben Campingplatz.